Dialogforum 2013
Das 5. Dialogforum
Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis
Wo: Gmunden/Seeschloss Ort
Wann: 29. Juli bis 2. August
Wir freuen uns das 5. Dialogforum ankündigen zu dürfen!
Das Dialogforum stellt WissenschaftlerInnen, politische AkteurInnen und PraktikerInnen eine Plattform für Dialog, Vernetzung und Wissensaustausch zur Verfügung. Das 5. Jahr bereits findet die Veranstaltung in Folge statt und wird auch dieses Jahr eine Mischung von Vorträgen nationaler sowie internationaler WissenschaftlerInnen zu neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen an den Vormittagen und interaktiven Nachmittagen (World Café und Speednetworking) und gemeinsamen Workshops anbieten.
Tagesthemen
Montag, 29. Juli 2013: Jugend, quo vadis? Bildung, Arbeit und Identität
Dienstag, 30, Juli 2013: Working Poor? Wer sind sie? Brennpunkte in Österreich im internationalen Vergleich
Mittwoch, 31. Juli 2013: Religionslandschaft in Bewegung. Herausforderung für Politik und Gesellschaft
Donnerstag, 01. August 2013: Diaspora und Transnationalität. Einblicke in die Vielschichtigkeit der Prozesse
Freitag, 02. August 2013: Spuren der Migration in der Kunst
Unsere diesjährigen ReferentInnen kurz vorgestellt:
Univ.Prof.Dr. Gudrun Biffl (Donau-Universität Krems): Die Dekanin der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung und Leiterin des Departments Migration und Globalsierung der Donau-Universität Krems ist eine international gefragte Expertin zu den Themen Migration und Beschäftigungspolitik. Sie ist Mitglied im Universitätsrat der Johannes Kepler Universität Linz und der Wiener Zuwanderungskommission. Sie hatte Gastprofessuren und -vorlesungen an renommierten ausländischen Universitäten und ist Beraterin internationaler Organisationen wie OECD und EU.
Jun.Prof.Dr. Alexander-Kenneth Nagel (Ruhr-Universität Bochum): Dr. Alexander-Kenneth Nagel ist Juniorprofessor für Sozialwissenschaftliche Religionsforschung am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Buchum. Nach einem Doppelstudium der vergleichenden Religionswissenschaft und Soziologie an der Universität Bremen wurde er im Jahr 2008 mit einer Arbeit zu transnationalen Politiknetzwerken promoviert. Von 2005 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Empirische und Angewandte Soziologie (EMPAS) sowie im Sonderforschungsbereich "Staatlichkeit im Wandel" tätig. Seine Forschungsinteressen sind Migration, religiöse Pluralisierung und Religionskontakt in modernen Einwanderungsgesellschaften.
Georg Fischer (European Commission): Georg Fischer is Director for "Analysis, Evaluation, External Relations" in the Directorate General for Employment, Social Affairs and Inclusion at the European Commission in Brussels. His responsibilities include employment and social analysis, evaluation of major employment and social EU programmes as well as the social dimension of external EU relations and of EU enlargement. He is a memberof the Impact Assessment Board of the European Commission. From 2009 to 2010 he was Director for "Social Protection and Integration" at the same Directorate General. From 2003 to 2010 he was in charge of the unit "Social Protection, Social Services" and from 1996 to 2003, he was responsible for Employment Policy and Analysis. In this role, Mr. Fischer contributes to developing the European Employment Strategy. Prior to this he was at the Organisation of Economic Co-operation and Development, working on transition economies contributing to the G-7 Study of the Soviet Economy and leading the first OECD labout market reviews in transition economies. In the 1980ies and parts of the 1990ies he worked in different functions in the Austrian Ministry of Labour and in the cabinet of the Minister of Finance. He contributed to the development of active labour market policies, dealt with the reform of social protection systems, of public employment and services and long-term trends of public finances. In the mid 1990ies following the reform of the Austrian Public Employment Services (AMS) he was a member of the AMS Administrative Board. 1989/1990 he was visiting research fellow in the Social Science Centre Berlin and in 1995/1996 an advisor to the Economic Cooperation Foundation in Tel Aviv, Israel. He is a policy fellow of the IZA in Bonn. Georg Fischer is an economist and studied at the University of Vienna in Austria (Master Degree) as well as at the University of Warwick in the United Kingdom.
Dr. Isolde Charim: geboren in Wien, langjährige Lehrtätigkeit an der philosophischen Fakultät der Universität Wien, arbeitet als freie Publizistin, taz-Kolumnistin, (2006 Publizistik-Preis der Stadt Wien) sowie als wissenschaftliche Kuratorin der Reihen "Diaspora, Erkundungen eines Lebensmodells" sowie "Demokratie reloaded" am "Kreisky Forum". Gerade erschienen "Lebensmodell Diaspora. Über moderne Nomaden" (transcript Verlag).
Univ. Prof. Dr. Monika Leisch-Kiesl (Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz): Prof. Leisch-Kiesl ist seit 1996 Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik und Leiterin des Instituts für Kunstwissenschaft der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Außerdem war sie zwischen 1997 und 1998 als Kuratorin der Stadt Linz tätig und von 1997 bis 2001 Vorsitzende des "Fachbeirats für Bildene Kunst" des Landes-Kulturbeirats Oberösterreich. Sie war von 2003 bis 2013 Stellvertretende Vorsitzende im Universitätsrat der JKU Linz. Seit 2005 bekleidet sie die Funktionen des Praeses (und Studiendekanin) des Instituts für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar facultatis (IKP) der JKU Linz. Sie ist Mitherausgeberin der internationalen Zeitschrift kunst und kirche. Ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur sowie der wissenschaftlichen Reihe: Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (Mittelalterliche) Buchmalerei, Künstlerische Positionen der Moderne und insbesondere der Gegenwart, Diskurse zwischen der Kunst (des 20./21. Jhds.) und philosophischen bzw. theologischen Positionen, Kunsttheorie und Ästhetik, Gender Studies als auch Migration und Kunst.
Univ. Prof. Dr. Ludger Pries (Ruhr-Universität Bochum): Ludger Pries, Prof. Dr. Professor für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte sind: (international vergleichende) Organisations-, Arbeits- Migrationssoziologie und Transnationalsiierungsforschung. Jüngste Veröffentlichungen sind u.a.: Ambiguities of global and transnational collective identities, In: global networks 2012 (4); Pries, Ludger (Hrsg.), 2012: Zusammenhalt durch Vielfalt? Bindungskräfte der Vergesellschaftung im 21. Jahrhundert. Wiesbaden: Springer VS; Bade, Klaus J./Lorentz, Bernhard/Pries, Ludger (Eds.), 2011: Migration and Integration. Reflections on Our Common Future. Leipzig: CEP Europäische Verlagsanstalt; Pries, Ludger/Sezgin, Zeynep (eds.), 2012: Cross-Border Migrant Organisations in Comparative Perspective. Houndmills: Palgrave.
Univ. Prof. Dr. Matthias Lücke (Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel): Prof. Lücke ist seit 1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft und seit 2006 außerdem Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der Universität Kiel. In seiner Forschung befasste er sich in den letzten Jahren mit den Auswirkungen der Arbeitsmigration auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den Heimatländern. In verschiedenen Projekten vor allem in der Republik Moldau, aber auch im Kosovo und mit Bezug auf die gesamte Region Osteuropa und Kaukasus ging es etwa um die Transferkanäle für Rücküberweisungen, Spenden der MigrantInnen für Entwicklungsprojekte und eine zusammenfassende Würdigung der Chancen und Risiken der Arbeitsmigration aus der Sicht der Heimatländer. Von 2000 bis 2003 war Matthias Lücke Senior Economist beim Internationalen Währungsfonds in Washington, D.C. und arbeitete dort in den Länderteams für Turkmenistan, Kasachstan und Moldau. Weitere Interessen in Forschung und Lehre sind der Zusammenhang von Globalisierung, Wirtschaftswachstum und Einkommenverteilung sowie die Ökonomie der europäischen Integration.
Dr. Ernst Fürlinger (Donau-Universität Krems): Dr. Ernst Fürlinger ist Religionswissenschaftler mit den Schwerpunkten Islam, Hindu-Religionen (Shivaismus) und interreligiöser Dialog. Er verbrachte 2001 bis 2006 im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes in Nordindien. Seit 2006 ist er Lektor am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien, seit 2011 Leiter des Zentrums Religion und Globalisierung der Donau-Universität Krems. Jüngste Forschungsprojekte zu Moscheebaukonflikte in Österreich und zum Islam in Niederösterreich. Publikationen u.a.: Verstehen durch Berühren (2006), "Der Dialog muss weitergehen" (2009).
Petra Unger, M.A. (Autorin und Stadt/Kunst/Kulturvermittlerin): Petra Unger hat Gender Studies und Feministische Forschung studiert und ist als akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, als auch Kunst- und Kulturvermittlerin aktiv. Sie forscht und publiziert zu politischer Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Sie arbeitet transdisziplinär und zählt neue Ansätze feministischer Theorie, Gender Studies, Postcolonial Studies und Cultural Studies zu ihren vielfältigen Arbeitsfeldern.
Dr. Erhard Prugger (WK): Dr. Erhard Prugger schloss 1983 sein Jura-Studium an der Universität Linz ab, ein postgraduate Abschluss als Dipl. NPO Manager folgte. Seit 1985 ist Erhard Prugger bei der WK Oberösterreich tätig und übernahm über die Jahre die Leitung unterschiedlicher Abteilungen (seit 1998 Leitung Abteilung Sozialpolitik, seit 2003 Leitung Abteilung Umweltpolitik, seit 2007 Leitung Abteilung Rechts- und Gewerbepolitik, seit 2008 Leitung Abteilung Finanzpolitik). Er ist seit 2006 Vorsitzender der AUVA Landesstelle OÖ und außerdem stellvertretendes Mitglied des Landesdirektoriums des OÖ AMS und stellvertretendes Vorstandsmitglied der OÖ Gebietskrankenkasse.
Univ. Prof. Dr. Martin Sökefeld (Universität München): Prof. Sökefeld war von 2005 bis 2008 Assistenzprofessor am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern, seit Oktober 2008 ist er Lehrstuhlinhaber für Ethnologie an der LMU München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Politik, "Natur"katastrophen, Identitätstheorie, Migration, Diaspora und Transnationalismus und Islam. Sein regionaler Schwerpunkt liegt auf Südasien, besonders Pakistan und Kaschmir.
Dr. Wimmer (Educult): Als langjähriger Leiter des Österreichischen Kulturservice (ÖKS), als Musikerzieher und Politikwissenschaftler bringt Michael Wimmer umfassende Erfahrungen in die Zusammenarbeit von Kunst, Kultur und Bildung ein. Er ist Lehrbeauftragter zu kulturpolitischen Themen am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien und seit März 2007 Mitglied der ExpertInnenkommission zur Neuen Mittelschule. Auf dem internationalen Parkett ist Michael Wimmer als versierter Berater des Europarats, der UNESCO und der Europäischen Kommission in kultur- und bildungspolitischen Fragen aktiv. Darüber hinaus ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der internationalen Konferenz für Kulturpolitikforschung (iccpr).
Dr. Bettina Conrad: ist als Sozialwissenschaftlerin seit über 10 Jahren in der Migrationsforschung tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Diaspora- und Exilpolitik, "Long-distance Nationalism", Cyber-Diaspora, sowie die Situation der 2. und 3. Einwanderergeneration. Im Rahmen des EU-Projektes "DIASPEACE" forschte sie zur Frage der Einflussmöglichkeiten von Diaspora-Gruppen auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung im Herkunftsland. Regionaler Schwerpunkt ihrer Arbeiten ist das Horn von Afrika, insbesondere Eritrea und seine weltweite Diaspora. Seit 2009 ist sie als unabhängige Expertin und Dozentin tätig.
Asli Kislal (dasKunst/Wien): wurde 1970 in Ankara geboren und ist Regisseurin, Dramaturgin und Drehbuchautorin. Sie hat Internationale Beziehungen an der Universität Istanbul (nicht abgeschlossen) und Soziologie an der SOWI (nicht abgeschlossen) studiert und 1997 den Abschluss des Schauspielstudiums am Franz Schubert Konservatorium in Wien gemacht. Sie lebt und arbeitet seit 1989 in Österreich und Deutschland. Seit 1991 hat sie Engagements als Schauspielerin und Regisseurin in Österreich (Theater der Jugend, Garage X, Kosmos Theater u.a.) und Deutschland, außerdem führt sie Theaterworkshops in u.a. in Düsseldorf, Stuttgart, Wien und Rom durch und ist langjähriges Ensemblemitglied des Theaterhauses Stuttgart. Sie ist Teil der Organisation und war beteiligt an der Gründung des Jugend- und Kulturvereins Echo. 2004 folgte die Gründung und künstlerische Leitung des Kunst- und Kulturvereins "daskunst", mit einem 30köpfigen Ensemble, das seitdem jedes Jahr zwei große Produktionen und kleinere Kunst- und Kulturprojekte umsetzt (2007 Gewinner des Theaterfestivals Spectrum "best of(f) Austria"). 2009 bis 2010 war sie künstlerische Leiterin von "daskunst im Augenblick" im Theater des Augenblicks. 2011 bis 2012 war sie Initiatorin und Kuratorin von der Projektreihe "Pimp my Integration" mit und in Garage X. 2012 war Asli Kislal Gasr Regisseurin beim Landestheater Linz/ U-Hof für zwei Produktionen (Verrücktes Blut, König und König). Seit 2013 ist sie künstlerische Leiterin des Projektes "diverCITYLAB" in Palais Kabelwerk.
Kollektiv migrantas (Berlin): Marula Di Como (Künstlerin) entwickelt seit 2000 Piktogramme als Teil ihrer künstlerischen Sprache. Sie und Florencia Young (Grafikerin) arbeiteten zusammen in Buenos Aires, darunter in den Projekten "El futuro está en el papel pintado de la Bauhaus" (Goethe-Institut, 1997) und "Dés-Límites, Valle del Riachuelo Matanzas" (Goethe-Institut; auch im Di-Tella Institut ausgestellt und von der Kuratorin Catherine David für die Ausstellung "City Editing", Proa Stiftung, Buenos Aires, 1999, ausgewählt worden). Beide treffen sich wieder in Berlin und konzipieren zusammen "Proyecto Ausländer". Dabei geht es um die Erfahrungen und Erinnerungen AusländerInnen zu sein (Berlin und Buenos Aires, 2003/2004). 2004 laden sie Estela Schindel (Soziologin) ein und bilden gemeinsam das Kollektiv migrantas. 2006 und 2007 wurde das Team durch Irma Leinauer (Planerin) und Alejandra López (Journalistin) ergänzt. Migrantas wurde 2011 mit dem Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz der Initiative Hauptstadt Berlin ausgezeichnet. Mehr information gibt es hier>>
Marula Di Como (migrantas): Marula Di Como wurde 1963 in Buenos Aires, Argentinien, geboren und lebt seit 2002 als Künstlerin in Berlin. Seit 1987 nimmt sie bei Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Ihre Werke sind Teil von argentinischen und internationalen privaten Sammlungen, Stiftungen und Museen.
Florencia Young (migrantas): Florencia Young wurde 1965 in Buenos Aires geboren und lebt seit 2002 in Berlin. Sie ist Grafik Designerin (UBA) und hat langjährige Lehrerfahrung an verschiedenen Universitäten mit einem Schwerpunkt auf Tipographie. Sie beschäftigt sich u.a. mit der Gestaltung von Corporate Identity und Kunstkatalogen und wirkt bei künstlerischen Installationen und interdisziplinären Projekten mit.
Dr. Thomas Pfeffer (Donau-Universität Krems): Thomas Pfeffer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Departments für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems. Er ist als Forscher, Lehrender und Berater insbesondere in den Bereichen höhere Bildung und Migration tätig. Pfeffer war an diversen europäischen Studien zum internationalen Vergleich von Bildungssystemen und Bildungsorganisationen beteiligt. Zuletzt beschäftigte er sich verstärkt mit Migrationsforschung, etwa im Rahmen von Studien zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen, sowie zu Diversität und Diskriminierung in Rekrutierungsprozessen.
Mag. Belmir Zec (Integrationsbeauftragter und Leiter des Integrationsbüros der Stadt Linz): Meine Bildungswege führten mich zunächst nach Malaysia , wo ich Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen studierte. Es folgte ein interdisziplinäres Magisterstudium im Bereich "Menschenrechte" in Bologna, Italien. Meine berufliche Laufbahn begann in Bosnien, wo ich für die UNO-Entwicklungsorganisation UNDP und das "International Bureau for Humanitarian Issues" an Projekten im sozialen und Menschenrechtsbereich arbeitete. Danach wurde ich regionaler Koordinator für Südosteuropa bei der international tätigen Organisation "Save the Children". Seit 2007 bin ich Leiter des Integrationsbüros der Stadt Linz und zugleich Integrationsbeauftragter. 2008 bis 2010 übte ich die Funktion des Präsidenten in der "World Diasopra Association of Bosnia and Herzegovina! aus, wo ich heute Gremiumsmitglied aus Österreich bin. Meine aktuellen Arbeitsfelder sind die berufliche Qualifizierung von MigrantInnen, die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, die Sprachförderung, die Migranten-Kultur-Schaffung von kulturellen Begegnungsmöglichkeiten.
Mag.a Iris Woltran (AK OÖ): Hat ein Studium der Sozialwirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz absolviert und ist Referentin der Arbeiterkammer Wien Abteilung Sozialpolitik und derzeitige Sozialreferentin der Arbeiterkammer Oberösterreich in der Abteilung Wirtschafts- Sozial- und Gesellschaftspolitik. Ihre aktuellen Arbeitsfelder sind Arbeitsmarkt, Armut und Working Poor, Bedarfsorientierte Mindestsicherung und allgemeine Sozialpolitik.
Mag. Erwin Neumann (PFIRB): Ich bin evangelischer Theologe und war in der evangelischen Kirche A.B. in verschiedenen Bereichen tätig, die meiste Zeit in Pfarrgemeinden. Ich habe mich schon früh mit den unterschiedlichen Kulturen und Religionen beschäftigt und mich für ihre Versöhnung engagiert. Ich bin aus diesem Grund Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes-Österreich geworden und bin heute Mitglied seines leitenden Gremiums. Auf Grund der Folgen der Zerstörung des World Trade Centers, des Irakkrieges und des Afghanistankrieges, und der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit in Österreich, ja weltweit, habe ich die Plattform für interreligiöse Begegnung (PFIRB) gegründet und bin ihr Leiter. Die PFIRB hat sich zur Aufgabe gestellt, Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu bewegen, sich miteinander zu versöhnen und ein gemeinsames Leben in gegenseitiger Achtung, Respekt und Zuwendung zu führen. Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und drei allerliebste Enkelkinder.
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Calls
Besonders freuen wir uns auch dieses Jahr die Ausschreibung mehrerer Calls im Rahmen des Dialogforums bekannt zu geben. Wir hoffen auf eine Vielzahl von Einreichungen für den Call for Papers, der Ideenwerkstatt, der Good Practice Börse und des Teilnahmestipendiums.
Liebe Grüße
Ihre
Gudrun Biffl und Team


